Finanzen

Fast die Hälfte aller Väter von Kindern unter 18 Jahren ist an seinem Arbeitsplatz von der Finanz- und wirtschaftskrise betroffen, bei den Müttern ist es nur jede Vierte. Renate Köcher, Geschäftsführerin des Allensbach-Instituts: "Väter sind deshalb stärker betroffen, weil männerdominierte Berufe stärker unter Auftragsrückgang zu leiden haben, wie der Auto- oder Maschinenbau."

Je länger der weltweite Abschwung anhält, je deutlicher sich der Crash der Weltwirtschaft in steigenden Arbeitslosenzahlen bemerkbar macht, desto klarer wird: Die Krise trifft in erster Linie Männer. So sind fast 80 Prozent der 5,1 Millionen Amerikaner, die in den vergangenen Monaten ihren Job verloren haben, männlich. In den USA liegt die Arbeitslosenquote von Männern inzwischen bei 8,8 Prozent, bei Frauen sind es nur sieben Prozent.

Da gibt es den Unternehmer, dem plötzlich sein Hauptkunde abhandenkommt, den Mann, der seine dramatische Scheidung nicht verkraftet. Viele geraten auch durch Hartz IV in diese Situation. Menschen, die jahrzehntelang gearbeitet haben, finden sich in der Rolle von Bittstellern wieder und verlieren dadurch ihre Würde. Ich hatte bei Etlichen den Eindruck, sie sind über den Rand der Gesellschaft gekippt und haben sich dann irgendwann selbst aufgegeben.

Männer sind inzwischen vermehrt auch von unsicheren Arbeitsverhältnissen betroffen. Kann der Wandel der Erwerbsarbeit zu einem Wandel der Rollenbilder führen?

Als einen „notwendigen Zwischenschritt“ hat der Präsident des Bundesverbandes für Wirtschafts­förderung und Außenwirtschaft (BWA), Prof. Dr. Dr. Franz Josef Radermacher, das von der Bundesregierung beschlossene Finanzrettungspaket zur Stabilisierung des Bankensektors gelobt. „Dies ist ein intelligentes Programm.

Renditejagd: Welche Geldanlagen das größte Risiko bergen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft

Die weltweite Finanzkrise hat nicht nur die Bankenwelt paralysiert. Auch die Privatanleger wissen nicht mehr, wem sie noch trauen können. SPIEGEL ONLINE hat die wichtigsten Anlageformen analysiert und beschreibt Chancen und Risiken.

Ja - und das hat der Spiegel so oberflächlich getan, dass ich hier ein paar Ergänzungen machen möchte, auch als Leserbrief.

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