Erfahrungsberichte

Die Reisbeutel sind – mit Verlaub – scheiße heiß und total schleimig. Babu und Nauwillin, meine indischen Masseure, haben sie in kochende Milch getaucht bevor sie sie dampfend auf meine Haut tupfen, gerade kurz genug, dass ich keine Verbrennungen erleide. Nach einigen Tupfern sind die Beutel soweit abgekühlt, dass Babu und Nauwillin in großen Strichen über meinen ganzen Körper massieren können, wobei sie die Reisbeutel kräftig auspressen.

Eine Ayurveda-Kur in Indien? Das klingt nach Wohlfühlen und Verwöhnt werden, aber auch nach Exotik und fremden Ländern. Tatsächlich ist es ein Abenteuer – mit glücklichem Ausgang. // Erfahrungsbericht von Martin Fütterer 2003

Nadeln sind mir nicht sonderlich sympathisch, vor allem, wenn sie mir in die Haut gepiekt werden sollen. Dennoch habe ich mich darauf eingelassen, vier Wochen am Stück gepiekt zu werden – in einer Klinik für traditionell chinesiche Medizin (TCM). Dazu musste ich nicht etwa nach China sondern nur in den bayrischen Wald, in das verschlafene Bad Kötzting.

10 Tage nicht Reden, nicht Lesen, nicht Schreiben, keine Musik hören, kein Fleisch essen, das Grundstück nicht verlassen, kein Körperkontakt, um vier Aufs

Ein Jahr Ausbildung zum Aggressionsberater: Wer hier lernen will, wie man Konfrontationen aus dem Weg geht, der sei gewarnt. Kaum ein Teilnehmer, der nicht Wesentliches in seinem Leben änderte und viele, die eine neue berufliche und private Perspektive gewannen.


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