Reportagen

80 Jahre Pestizid-Einsatz haben die Böden auf Südafrikas Farmen geschädigt. Einige Farmer suchen nun neue Wege – aus Kostengründen und aus Verbundenheit zu ihren Farmen. Bericht von einer Pressereise ans Kap der guten Hoffnung. // Text und Fotos: Martin Fütterer

Als eine afghanische Flüchtlingsfamilie nach dem Krieg gegen die Russen auf das eigene Land zurückkehren will findet sie es von Bin Ladens islamistischen Kämpfern besetzt. Ein Taliban-Gouverneur übt Gerechtigkeit. Heute baut die Familie mit deutscher Hilfe Rosen an.

Vor dem Frühstück fällt mein Blick auf zwei Meldungen der vierseitigen afghanischen Tageszeitung: Ein Parlamentsabgeordneter rügt, dass im afghanischen Fernsehen gezeigt wurde, wie Männer und Frauen miteinander tanzen. Das führe die Jugend in Versuchung, gefährde die Sitten, und der Sender sei ein Einfallstor ausländischer Verschwörung. Der Sender müsse verboten werden.

Bei Frühstück in Jalalabad gibt es einige Mullahwitze, aus dem Munde eines paschtunischen Afghanen. Zum Beispiel: Ein Mullah fällt ins Wasser, ist am Ertrinken, da eilt ein Mann zu Hilfe und ruft: „Gib mir deine Hand, gib mir deine Hand!“ Doch der Mullah ergreift die Hand nicht und ertrinkt. Der erfolglose Retter erzählt die Geschichte im Dorf. Dort sagt man ihm: „Nicht GIB mir die Hand hättest du rufen sollen, sondern NIMM meine Hand!

Nach knapp 22 Stunden Anreise über Frankfurt und Dubai ist heute die Ankunft in Kabul. Mal sehen, was von dem, was ich mir über Afghanistan und Kabul angelesen habe, der Wahrheit entspricht.

Flieg ich also nach Afghanistan. Vom 14.4. bis 24.4.2008 werde ich in Kabul und Jalalabad sein, Opium- und Rosenfelder besichtigen (die letzteren sollen die ersteren ersetzen) und mir ganz allgemein eine der ungemütlichsten Ecken der Welt anschauen.

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